Montag, 24. Mai 2010

Skills verbessern


Als Fotograf - egal ob "Hobby-Fotograf", "Profi" oder was auch immer - investiert man regelmäßig in Ausrüstung, in eine Kamera, den Zweit-Body, Blitze, Reflektoren, Funkauslöser etc.

Hin und wieder kann es aber auch mal sinnvoll sein, Geld zu investieren, um seine "Skills", d.h. sein Wissen, seine Erfahrungen bzw. seine Fähigkeiten zu erweitern. Hier hinein kann der Besuch von Workshops fallen, der Besuch von Fotokursen, die Teilnahme an Bildbearbeitungs-Kursen, an Fotografen-Coachings etc. Oder man kauft sich einfach ein gutes Buch über ein spezielles Thema der Fotografie, legt die Kamera mal in die Ecke und liest in einer ruhigen Stunde etwas. Ich kenne auch Fotografen, die schonmal einen Visagisten-Lehrgang besucht haben, um sich auf diesem Gebiet fortzubilden.

Es ist doch oft sehr lehrreich, anderen Fotografen über die Schulter zu schauen und deren Arbeitsweise kennen zu lernen. Außerdem kann man sich dadurch Inspiration holen, wenn man vielleicht gerade eine Phase durchläuft in der die eigene Kreativität in Stocken geraten ist. Und man kann mal Fehler machen - und daraus lernen.
Auch die Benutzung fremder Ausrüstung kann eine lohnende Aktion sein. Ich habe bei der Benutzung einer Hasselblad-Mittelformatkamera mit digitalem Phase-One-Rückteil gemerkt, dass die auch keine besseren Fotos macht, als meine DSLR.

Denn schließlich macht ja nicht die Kamera die Fotos, sondern der Fotograf. Und da macht es sich immer bezahlt, als Fotograf Fähigkeiten wie Erfahrung, Kommunikation, Einfühlungsvermögen, Humor und auch einen gewissen Sinn für Ästhethik zu besitzen bzw. zu trainieren. Letztlich kann man auch versuchen, sich mit solchen Fähigkeiten von der breiten Masse der "normalen" Fotografen abzuheben - ein möglicher Weg zum Erfolg!

Kommentare:

Sam hat gesagt…

Stimme ich voll zu!
Man kann gar nicht oft genug betonen, dass Fähigkeiten wichtiger sind als Equipment

WET hat gesagt…

Dem kann man wirklich nur voll und ganz zustimmen! ^^ Der beste Lehrer sind - meiner Meinung nach - immer noch die eigenen Fehler.