
Man kann zusätzlich - insbesondere, wenn man outdoor fotografiert - auch das vorhandene Licht zusätzlich noch mit einbeziehen, aber da sind wir schon fast beim zweiten Setup.


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Man kann zusätzlich - insbesondere, wenn man outdoor fotografiert - auch das vorhandene Licht zusätzlich noch mit einbeziehen, aber da sind wir schon fast beim zweiten Setup.


Auf dem Foto oben, dass ich im Sommer 2008 geschossen habe, sieht man gleich zwei "Bildfehler": Zum einen findet Ihr unten im Bild einen grünlichen Lens Flare und zum anderen in den Ecken eine Randabdunklung, die von der Benutzung zweier Filter auf dem Weitwinkelobjektiv kommt. Ich hätte die auch wegstempeln können, habe es aber einfach übersehen :-)Mein Foto oben vom Sonnenuntergang im Wattenmeer hat es bei Flickr-Explore immerhin auf Platz 98 geschafft - trotz der Bildfehler :-)
Noch ein Zitat zum Thema:Und hier geht es zu dem Post auf Strobist.com, in dem die deutsche Version veröffentlicht wurde.
Viel Spaß damit und allzeit gutes Licht!



Die Ausstellung lohnt sich aus meiner SIcht auf jeden Fall, wobei mir der Fotograf vorher nicht bekannt war. Mir persönlich gefallen die Fotos "Oklahoma, 1975", "Nightwalk Nr. 55", "Santa Monica 1989" am besten, aber auch viele andere.
Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte vorher allerdings wissen, dass ich die letzte Ausgabe des handsignierten Bildbandes mit den Fotos der Ausstellung bekommen habe :-)



Der meiner Meinung nach wichtigste Filter ist der "Lee 204" oder auch im Englischen "Full CTO"-Filter (CTO = Color Temperature Orange. Diese orangefarbene Folie ist enorm wichtig, um den Weißabgleich von Kunstlicht auszugleichen, z.B. in der Partyfotografie. Und man kann damit wie oben schon erwähnt einen Sonnenuntergang imitieren, auch wenn die Sonne gar nicht scheint. Mehr dazu später im Teil 2...
Jetzt wird es praktisch: Hier gibt es vom DForum (s.u.) eine Schablone für den Canon 580EX und hier für den EX430 zum Download. Da kann man seine Folie einfach auflegen und ausschneiden, dann passt sie später genau in den Blitz. Die kleine, überstehende Kante knickt man ein und steckt sie in den Schlitz unter der Diffusor-Klappe am Blitz - rutscht nicht raus, weht nicht weg: Perfekt!
Praktisches Vorgehen:
Nun ein praktisches Beispiel: Ihr seid auf einer Party und es herrscht sehr gedämpftes Kunstlicht. Wenn ihr mit dem available light arbeiten würdet (was aber wegen der Dunkelheit nicht geht), würdet Ihr den Weißabgleich auf Kunstlicht stellen und die Kamera korrigiert die Farbe, damit das Foto schön aussieht und keinen Farbstich hat. Fertig!
Wenn nun aber - wie zu empfehlen - ein Blitz eingesetzt wird, dann kommt das Blitzlicht zusätzlich mit seiner Farbtemperatur in das bereits korrigierte Foto und das sieht dann wiederum nicht schön aus. Daher setzt Ihr nun die orange Lee204-Folie vor Euren Blitz. Diese korrigiert die Farbtemperatur des Blitzlichtes ebenfalls korrekt, so dass Ihr ein perfekt farbkorrigiertes Foto erhaltet. Einfach oder?
Schwierig wird es nur, wenn in einem Raum Tageslicht, Kunstlicht und Fluoreszierendes Licht gemeinsam vorkommen. Dann kann man ja ein Schwarz-weiß-Foto machen :-)
Weiteres zu den Themen "Farbe ins Bild bringen" und "Sonnenuntergang imitieren" später (Teil 2)!
Links:
http://strobist.blogspot.com/2006/03/lighting-101-using-gels-to-correct.html
