
Man kann zusätzlich - insbesondere, wenn man outdoor fotografiert - auch das vorhandene Licht zusätzlich noch mit einbeziehen, aber da sind wir schon fast beim zweiten Setup.



Man kann zusätzlich - insbesondere, wenn man outdoor fotografiert - auch das vorhandene Licht zusätzlich noch mit einbeziehen, aber da sind wir schon fast beim zweiten Setup.


Und hier geht es zu dem Post auf Strobist.com, in dem die deutsche Version veröffentlicht wurde.
Viel Spaß damit und allzeit gutes Licht!
PocketWizards sind extrem zuverlässig. Sie sind der "Goldstandard" im Profibereich. Sie lösen bis zu Entfernungen von 500m Sichtlinie aus. Bei teilweise verdecktem Auslösen reicht es immer noch für ca. 100m. Kommen wegen des hohen Preises für viele Nutzer nicht in Frage. Ein Nachteil ist die Größe, an die sich man sich allerdings nach Aussagen der meisten Benutzer schnell gewöhnt. Auf strobist.com gibt es viel Infos über Pocket Wizards, unter anderem dieses Video-Tutorial. Hier ein deutscher Erfahrungsbericht. Betrieben werden sie mit AA-Batterien oder Akkus und etwa 60 Stunden Lebensdauer. Hier gibt es die Anleitung in deutsch. Spezifikationen: 4 Kanäle, Synch-Speed: 1/250 – 1/1000s, 12 Bilder/s, Gewicht: ca.130g, Befestigung mit Blitzfuß.
Der große Vorteil der Cactus Trigger ist der Preis. Günstiger kann man wohl seinen entfesselten Blitz heutzutage nicht auslösen. Die Reichweite und die Zuverlässigkeit bei der Auslösung lassen allerdings wohl auch zu wünschen übrig (von der Entfernung zwischen Sender und Empfänger abhängig). Die Qualität ist weit entfernt vom Standard der Kamera-Hersteller. Sind am ehesten zum Einstieg in das Thema geeignet, wenn man noch nicht so viel Geld am Anfang ausgeben möchte. Nachteil ist, dass man die Dinger entweder direkt in den USA oder aus Honkong bestellen muss (z.B. bei Ebay). Da kommen unter Umständen erhöhte Portokosten und verlängerte Lieferzeiten auf den Käufer zu. Vorsicht: Vor dem Kauf darauf achten, dass die Blitzgeräte auch kompatibel sind. Mit einer Zusatzantenne kann man übrigens die Reichweite erhöhen. Hier gibt es alles über die Cactus Trigger. Die aktuelle Version heißt übrigens "V2s", aber vorsicht: die vorherige Version hieß "V2" und funktioniert nicht mit allen Kompaktblitzen! Spezifikationen: 4 Kanäle, Synch-Speed: 1/250 – 1/600s , Gewicht 78g.
Diese Funkauslöser sehen in meinen Augen den Cactus Triggern verdächtig ähnlich, so dass ich darauf tippen würde, dass der Hersteller identisch ist. Auf der Homepage des Vertreibers befindet sich ein Hinweis, dass die Geräte nicht mit Canon Speedlights kompatibel sind, also ein eindeutiger Nachteil für Canon-User. Die Reichweite soll laut diverser Meinungen nicht sehr hoch sein (wohl bei ca. 10 Metern) und die Verarbeitung ist ähnlich schwach, weiterhin sollen sie störanfällig sein. Man sollte wohl lieber ein bisschen mehr Geld ausgeben.
Die Radiopopper P1 sind kleine Funkauslöser, die TTL-fähig sind, so dass alle TTL-Funktionen inklusive High-Speed-Synchronisation über Funk an den entfesselten Blitz weiter geleitet werden. Weiterhin gibt es noch die Radio Popper in der JrX-Version, die rein manuelle Blitzauslöser darstellen und nicht TTL-fähig sind. Untereinander sind die Empfänger und Sender aber kompatibel. Im Internet gibt es eine Webseite der Radiopopper, die über das System viele Informationen bietet, insbesondere diverse PDF´s, Videos und einen aktuellen Blog. In dem Blog "Pixsylated" gibt es diverse Posts zum Thema Radio Popper.
Der Preis: Günstig. Es werden hier auch wie bei anderen Geräten zwei AA-Batterien verwendet. Über Zuverlässigkeit liest man im Internet in Foren unterschiedliches, normalerweise lösen sie aber zuverlässig aus. Die Verarbeitung soll recht billig sein. Die Empfänger haben leider keinen "Aus"-Schalter. Sie gehen nach 1h ohne Nutzung alleine aus - und in der Tasche schnell wieder an wenn etwas gegen den Taster drückt, so ein Erfahrungsbericht. Hier sind viele Informationen über die Cybersyncs in einer Flickr-Diskussionsgruppe. Spezifikationen: 16 Kanäle.
Wenn man Blitze auslösen möchte, ist dieses System dafür geeignet. Jedes Pulsar Gerät ist wahlweise mit Sender oder Empfänger ausgerüstet und kann Signale bis 100m senden oder empfangen. Der Pulsar hat vier gesonderte Kanäle, die es ermöglichen, bis zu vier Lichtquellen zu isolieren oder zu kombinieren und alle gleichzeitig auszulösen, ohne sich von der Kamera zu entfernen. Zusätzlich hat der Pulsar einen Schalter, der es ermöglicht, die Einheit von anderen Pulsargeräten zu isolieren die den selben Kanal verwenden. So können bis zu sechs verschiedene Systeme im selben Studio unabhängig voneinander arbeiten. Lange Batteriebetriebsdauer von bis zu 200 Stunden beim Dauereinsatz mit zwei AAA Batterien. Kompakt und leicht können die Geräte also direkt an den Kamerablitzschuh, am Generator oder an den Blitzgeräten befestigt werden. Spezifikationen: Größe: 8 x 5 x 7,5cm mit Antenne, Gewicht 120g, Reichweite bis zu 100m, 2x AAA-Batterien.


Einsatz für das Blitzlicht


Rezept für einen DIY-Snoot
- Dauer ca. 20-30 Minuten, je nach Euren individuellen manuellen Fähigkeiten :-)
- Kosten ca. 5 Euro (je nachdem, was man noch alles zu Hause rumliegen hat)
Man nehme:
- Schwarzes Fotopapier (alternativ sind natürlich alle Pappen, Papiere, Kartons oder schwarzes Moosgummi verwendbar. Insbesondere Spaghetti-, Chips- und Cornflakes-Verpackungen sollen auch gut geeignet sein)
- durchsichtiges oder schwarzes Klebeband
- ein Blitzgerät
- ein rotes Blatt Papier
- ein weißes Blatt Papier
- Tesa-Film, Schere, Kleber
- eine Tasse guter Kaffee


Jetzt kommt ein zurecht geschnittenes weißes Blatt Papier auf die Innenseite des Snoots und wird mit Klebestift festgeklebt. Wer möchte, kann die Innenseite mit durchsichtigem Klebeband abdichten (s.u.), aber aufpassen: Die Klebeflächen frei lassen!
Das schwarze Papier wird im Anschluss mit einem Streifen Tesafilm zusammengeklebt, die weiße Seite natürlich nach innen. Wie es bei den guten Sachen von Canon so üblich ist, muss natürlich noch ein roter Streifen um die Vorderseite des Snoots :-) Den habe ich am Rand von einem roten Blatt Papier abgeschnitten. Sieht doch schon ganz gut aus!



Statt eines Snoots kann man sich auch einen "Grid" basteln. Grids bündeln das Licht noch besser, aber dafür kommt es zu einer deutlicheren Lichtabschwächung. Außerdem ist das Verkleben von vielen, kleinen Strohhalmteilchen vielleicht nicht jedermanns Sache. Wer es insgesamt etwas professioneller und trotzdem günstig haben möchte, kann sich mal dieses Klettbandsystem von Thomas Schwenger ansehen.
Hier ist der Snoot nochmal in Aktion, ausgelöst über einen Elinchrom Skyport. Man kann schön sehen, dass das Licht gezielt aus dem Tubus austritt und nicht so sehr gestreut wird. Noch ein Tipp: Wenn man mit einem Snoot fotografiert, sollte man die "Brennweite" am Blitz auch in den Telebereich stellen, dann geht weniger Licht verloren!
