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Montag, 13. Juli 2009

MIt dem California Sunbounce Micro-Mini am Strand

Was macht man am Strand, wenn die Sonne scheint, das Meer rauscht und der Sand unter den Füßen kribbelt?

Na, Fotos natürlich! Und da die Sonne scheint, braucht man natürlich einen Reflektor oder vielleicht einen Blitz, um entstehende Schatten im Gesicht aufzuhellen. Prinzipiell empfiehlt sich auch noch ein Diffusor, um das harte Sonnenlicht abzumildern, um Schatten und Kontraste anzupassen.

Da es den Sunbounce Micro-Mini letztes Jahr für Mitglieder des Deutschen Verbands für Fotografie als Schnäppchen-Angebot gab, hab ich natürlich zugeschlagen.

Die Produkte der Firma California Sunbounce sind im großen und ganzen durchdacht, praktisch und stabil. Man kann den Sunbounce Micro-Mini mit der sogenannten Zebra-Beschichtung als Aufheller benutzen, wobei dieser dann ein schönen warmen Hautton hervor ruft. Oder auch mit der weißen Rückseite eine diffuses Aufhellung. Wer das optionale "Flash-Bracket" besitzt, kann auch einen Kompaktblitz am Sunbounce befestigen und bekommt so ein schönes weiches Licht für Portraits am Strand.

Hier mal zwei Ergebnisse des "Teen-Fashion-Shootings" am Strand. Oben mit dem Sunbounce nur als Aufheller von links, unten Sunbounce mit Blitz im ETTL-Modus von rechts und Unterbelichtung des Hintergrunds.





Klein und transportabel - macht echt Spaß!

Dienstag, 2. Dezember 2008

Kreativ geblitzt!


Am 29.11. wurde mein Sohn ein Jahr alt (links im Bild) und wie es sich gehört, wurde der erste Geburtstag mit Freunden und Familie gefeiert. Kinder, wie die Zeit vergeht! Als Geschenk gab es ein "Bällebad", ein kleines mit Stoff bezogenes Gestell, in das man viele kleine bunte Bälle wirft, mit denen die Kinder dann spielen. Ihr kennt das bestimmt aus Möbelgeschäften.
Um im Bild zu verdeutlichen, wie viel Spass die Kinder in diesem Bällebad hatten und wie actionreich sie herum tobten, habe ich beim Fotografieren eine spezielle Blitztechnik angewandt:
Ich habe die Belichtungszeit auf 1 Sekunde gestellt, also relativ lang. Dann habe ich den Auslöser betätigt, einen Sekundenbruchteil gewartet und im Anschluss - noch während der Sekunde Belichtungszeit - die Kamera um etwa 90° gedreht, um die Verwischungen am Rand zu erreichen.
Man würde nun erwarten, dass das Bild unscharf wird. Da ich aber das aufgesetzte Blitzgerät benutzt habe, erreiche ich, dass der Blitz das Motiv (d.h. die beiden Jungs) einfriert. Danach, wenn ich die Kamera drehe, nimmt der Chip das Umgebungslicht auf und man sieht hinterher die schönen Farbstreifen, die Bewegung symbolisieren sollen! Ist nicht jedermanns Sache, aber man bekommt schöne und bunte Effekte!

Dienstag, 21. Oktober 2008

Making of "Herbstshooting"

Am vergangen Wochenende wollte ich gerne mein Blitz-Equipment ausprobieren. Da meine bestellten Elinchrom Skyports noch nicht vor Ort sind, konnte ich "nur" den 580 EX II als Mastergerät und den EX 430 II als Slave mit Durchlichtschirm einsetzen. Weil ich am Abend fotografieren wollte, um die tief stehende Sonne als zweite Lichtquelle zu nutzen, habe ich den 580er nur als Slaveauslöser verwendet, ohne dass er selber mit geblitzt hat. Damit konnte ich nur mit dem weichen Licht von 45°-links und der schon erwähnten Sonne arbeiten.

Der 430er wurde mit dem Manfrotto-Schirmneiger auf ein Stativ gesetzt und mein weißer Durchlichtschirm in die Halterung eingespannt. Der Neiger wurde so eingestellt, dass er etwa in die Mitte des Schirms zeigte, um diesen möglichst gut auszuleuchten.


Meine "Assistentin" nahm nun das zu fotografierende "Objekt", das 10-Monate Baby und platzierte es so zwischen dem bunten Herbstlaub, dass die Sonne von hinten rechts kam, somit einen schönen Lichtschein auf den Kopf warf und die Blätter auf dem Boden im Hintergrund anleuchtete. Dann wurde der Schirm links von der Kamera platziert und per ETTL fotografiert (s. Skizze).




Nach dem Ausselektieren der unscharfen Bilder (warum mache ich ständig unscharfe Fotos?) blieben am Ende eine Handvoll Fotos übrig.


Mein erstes wirkliches Shooting mit Blitz war für mich ein Erfolg! Es hat mir Spaß gemacht und es sind Bilder entstanden, die m. E. einen schöne Mischlichtstimmung haben. Leider kommt die Master-Slave-Funktion im Freien an ihre Grenzen, da der 430er ständig nicht ausgelöst hat. Ich hatte eigentlich vor, die Bilder mit dem Canon 70-200/4 NON IS zu fotografieren, was mir aber aufgrund mangelnder Slave-Auslösung aus einigen Metern nicht gelang. Deswegen musste das Canon 50/1.8 I herhalten. Hoffentlich funktionieren die Skyports über längere Entfernung!